Nicolas Hodges
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Vollständige Biographie
Das facettenreiche Programm des Pianisten Nicolas Hodges, welches Komponisten von Beethoven, Berg, Brahms, Debussy, Schubert bis Stravinsky umfasst, bekräftigt sein außerordentliches Können in der zeitgenössischen Musik. Das Tempo Magazine schreibt dazu: „Hodges ist ein erfrischender Künstler; er spielt die Werke der Klassik als wären sie gestern geschrieben worden, und die Werke von gestern als wären sie bereits Klassiker.“
Hodges geht mit jener besonderen und forschenden Hingabe an die Werke der Klassik, Romantik sowie des 20. und 21. Jahrhunderts heran, welche vom Guardian wie folgt beschrieben wird: „Hodges Rezitale geht mutig dorthin, wo sich nur wenige andere Pianisten wagen…mit einer Energie, die sich oftmals jedem Glauben widersetzt.“

Die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden und ganz unterschiedlichen Komponisten der Gegenwart wie etwa John Adams und Helmut Lachenmann ist ein wichtiges Element der Arbeit von Nicolas Hodges. Viele von ihnen haben ihm ihre Werke gewidmet, darunter Thomas Adès, George Aperghis, Gerald Barry, Harrison Birtwistle, Elliott Carter, James Clarke, Francisco Coll, Hugues Dufourt, Pascal Dusapin, Luca Francesconi, Beat Furrer, Isabel Mundry, Brice Pauset, Rolf Riehm, Wolfgang Rihm, Rebecca Saunders, Salvatore Sciarrino und Miroslav Srnka.

Meilensteine in der internationalen Karriere von Hodges waren zuletzt die Uraufführung des preisgekrönten Klavierkonzerts von Simon Steen-Andersen im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2014 mit Francois Xavier Roth und dem SWR Sinfonieorchester Freiburg Baden-Baden, ebenso wie die Uraufführung von Birtwistles Variations from the Golden Mountains in der Londoner Wigmore Hall. Außerdem spielte Hodges die Berliner Uraufführung von Elliott Carters Dialogues für Klavier und Orchester mit dem Chicago Symphony Orchestra und die deutsche Erstaufführung mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Daniel Barenboim. Hodges realisierte die Uraufführung von Thomas Adès‘ Klavierkonzert In Seven Days mit der London Sinfonietta gefolgt von weiteren Aufführungen mit dem London Symphony und Los Angeles Philharmonic.

Nicolas Hodges spielt als Solist regelmäßig mit dem BBC Symphony, dem Boston Symphony, City of Birmingham Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, London Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Melbourne Symphony, MET Orchestra, New York Philharmonic, Orchestre Philharmonique de Luxemburg, Philharmonia Orchestra, San Francisco Symphony, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, St Louis Symphony, Sydney Symphony, Tokyo Philharmonic, Tonhalle-Orchester Zürich, WDR Sinfonieorchester Köln und Ensembles wie ASKO/Schoenberg Ensemble Amsterdam, Birmingham Contemporary Music Group, Contrechamps Geneve, International Contemporary Ensemble Chicago und dem Remix Ensemble in Porto. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Dirigenten Thomas Adès, Daniel Barenboim, George Benjamin, Martyn Brabbins, Sylvain Cambreling, James Levine, Susanna Mälkki, Cornelius Meister, Jonathan Nott, Emilio Pomarico, David Robertson, Pascal Rophé, François-Xavier Roth, Peter Rundel, Jukka-Pekka Saraste, Pierre-André Valade, Ilan Volkov und Ryan Wigglesworth.

Nicolas Hodges hat Rezitale in Berlin (Musikfest), Brüssel (Ars Musica), Hamburg (Ostertöne), Helsinki (Musica Nova), London (Wigmore Hall und BBC Proms), Lucerne (Festival), Madrid (INAEM), Melbourne International Arts Festival, New York (Carnegie Hall und Mostly Mozart), Paris (IRCAM und Festival d’Automne), Rom (IUC), Salzburg (Festival and Biennale), Strasburg (Musica), Stuttgart (Eclat), Tanglewood (Festival), Tokyo, Wien (Wien Modern) und Zürich (Tage für Neue Musik) gegeben. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Nicolas Hodges auch ein gefragter Kammermusiker. Zu seinen Partnern gehören etwa das Arditti Quartet, Adrian Brendel, Colin Currie, Ilya Gringolts, Anssi Karttunen, Michael Wendeberg, Carolin Widmann und das Trio Accanto.

In der Saison 2016/17 wird Nicolas Hodges mit dem Aarhus Symphonieorchester (unter Baldur Brönnimann), dem Göteborg Symphonie Orchester (unter Francois Xavier Roth) und dem Estonischen National Symphonie Orchester (unter Michael Wendeberg) mit dem Klavierkonzert von Simon Steen-Andersen auftreten. Mit dem Prager Radiosymphonie Orchester (unter Tomáš Netopil) wird er Miroslav Srnkas Klavierkonzert im Rudolfinum aufführen sowie mit dem Stavanger Symphonie Orchester (unter Christian Vasquez) beim Lindberg Festival auftreten. Nicolas Hodges wird außerdem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (unter Johannes Kalitzke) und der Uraufführung von Hans Thomallas Klavierkonzert bei Musica Viva in München auftreten. Im Rahmen des Abschlusskonzertes von „Wien Modern“ wird Nicolas Hodges im Wiener Konzerthaus die Uraufführung von James Clarkes Klavierkonzert „Untitled No. 8“ mit den Wiener Symphonikern (unter Ludovic Morlot) geben.  Weiters wird er mit mehreren Konzerten mit Anssi Karttunen am Teatro Colón in Buenos Aires mit Werken von Pascal Dusapin zu Gast sein. Wiedereinladungen und Rezitale führen Nicolas Hodges ans Konzerthaus Berlin, zum Huddersfield Contemporary Music Festival, zu „Wien Modern“, zum SWR Festival Eclat nach Stuttgart, in die Wigmore Hall und zum Festival Présences nach Paris.

Nicolas Hodges hat eine umfassende Diskographie vorgelegt. Beim Label Signum Classic ist das Klavierkonzert von Thomas Adès In Seven Days mit der London Sinfonietta und Thomas Adès erschienen. 2015 ist sowohl eine CD mit Werken von Harrison Birtwistle als auch eine Live Aufnahme von Luca Francesconis Klavierkonzert mit dem Orquestra Sinfónica Casa da Musica und dem Remix Ensemble Porto erschienen. Im Herbst 2016 erschien die neue CD „Voces Abandonadas“ mit Werken von Walter Zimmermann beim Label Wergo.

Nicolas Hodges, in London geboren, lebt in Deutschland und unterrichtet als Professor an der Musikhochschule Stuttgart.

2016/2017
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