Gerrit Prießnitz
GEN/KONZERT
Vollständige Biographie
Gerrit Prießnitz wurde in Bonn geboren. Derzeit ist er als freischaffender Dirigent tätig und insbesondere verschiedenen deutschen und österreichischen Opernhäusern und Orchestern eng verbunden.

Sowohl bei den Bamberger Symphonikern als auch bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen dirigiert Gerrit Prießnitz 2016/17 erstmals, mit der zuletzt 1980 szenisch aufgeführten Hindemith-Oper „Die Harmonie der Welt“ gibt er außerdem sein Debut am Landestheater Linz.
An der Wiener Staatsoper leitete er im April 2013 die Premiere von Hans Werner Henzes „Pollicino“, im Concertgebouw Amsterdam dirigierte er einen konzertanten „Fidelio“. 2014 folgte mit der Premiere von „La Belle Helene“ zudem sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper, dem umgehend eine Einladung als Einspringer für „Carmen“ folgte. Gerrit Prießnitz arbeitet mit den wichtigsten Sängern unserer Zeit wie Piotr Beczala, Linda Watson, Klaus Florian Vogt, Vesselina Kasarova, Jennifer Larmore oder Kurt Rydl zusammen.

Von 2006 bis 2013 war er fest an der Volksoper Wien engagiert, wo er ein außerordentlich breit gefächertes Repertoire dirigierte: „Ariadne auf Naxos", „Salome“, „Der Freischutz", „Rusalka", „Tosca", „La Boheme“, die Premieren von Henzes „Wundertheater“ und Kreneks „Kehraus um St. Stephan", „Carmen", „L'heure espagnole", „Die Zauberflote“, „Le nozze di Figaro“, „Die Entführung aus dem Serail“, und viele mehr.
Mit der viel beachteten und euphorisch gelobten Premiere von „Albert Herring“ sowie der Uraufführung des Balletts „Ein Reigen“ kehrte er 2014 an die Volksoper zurück, an der er seitdem als Resident Conductor zahlreiche Repertoirevorstellungen (auch im Rahmen des Japan-Gastspiels 2016) und 2016/17 zwei Opernpremieren („Hoffmanns Erzählungen“ und Trojahns „Limonen aus Sizilien“) leitet.

Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte ihn bislang an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, ans Aalto Musiktheater Essen, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, ins Wiener Konzerthaus, ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester Linz), ans Bunka Kaikan Theatre Tokyo, ins Aichi Arts Center Nagoya, zum Münchner Rundfunkorchester, zum Netherlands Radio Philharmonic, zu den Nürnberger Symphonikern, den Schlossfestspielen Schwerin, zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, zur Jenaer Philharmonie, ans Theater Luzern, zum Slowenischen Nationaltheater Maribor und wiederholt zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester.
Als künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie war er mit vorwiegend romantischen Programmen (Mendelssohn, Brahms, Schumann, Dvorak, Mahler) in den Spielzeiten 2009-2011 regelmäßig in Konzerthaus und Musikverein am Pult zu erleben.
Zuvor war er von 2001 bis 2006 als Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Auch dort dirigierte er maßgebliche Teile des Hausrepertoires von Mozart über Offenbach und Lortzing bis zu Tschaikowsky und Krenek. Als Assistent von Dennis Russell Davies (auch an Het Muziektheater Amsterdam) und dann als Gastdirigent leitete er zudem die Uraufführungsproduktion von Philip Glass' "Waiting for the Barbarians".

Seine Ausbildung schloss Gerrit Prießnitz 2001 an der Salzburger Universität Mozarteum mit Bestnote und "Auszeichnung" ab. In der Orchesterleitungsklasse von Prof. Dennis Russell Davies und der Chorleitungsklasse von Prof. Karl Kamper erhielt er zudem den Würdigungspreis für außerordentliche künstlerische Leistungen des österreichischen Ministeriums für Bildung und Kultur, die Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum, Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU.

2016/2017
Falls Sie diese Biografie verändern wollen, kontaktieren Sie bitte Mark Stephan Buhl Artists Management (office@msbuhl.com). Bitte verwenden Sie nur Material der laufenden Saison.