Gerrit Prießnitz
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Vollständige Biographie
Der gebürtige Bonner dirigiert in der Spielzeit 2017/18 Richard Strauss' "Josephs Legende" an der Wiener Staatsoper, "Tannhäuser" am Theater Chemnitz, Mozart, Berlioz ("Roméo et Juliette"), Offenbach und Johann Strauß an der Volksoper Wien sowie Sinfoniekonzerte mit Werken von Haydn, Danzi, Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Wagner und Strauss im Konzerthaus Dortmund, in Jena, Sofia und Ulsan (Südkorea). An der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK) bekleidet er einen Lehrauftrag für Oper.
Der Volksoper Wien ist er bereits seit 2006 eng verbunden und hat dort insbesondere Mozart, Puccini und R. Strauss, aber auch Werke wie "Albert Herring", "Rusalka", "Der Freischütz", "Hoffmanns Erzählungen", "Carmen“, Henzes "Wundertheater", Kreneks "Kehraus um St. Stephan", Trojahns "Limonen aus Sizilien", die Uraufführung des Ballettabends "Ein Reigen" und Operette dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten in Musikverein und Konzerthaus. Nach seinem Studium an der Salzburger Universität Mozarteum bei Prof. Dennis Russell Davies und Prof. Karl Kamper war er von 2001 bis 2006 Kapellmeister am Theater Erfurt.

2013 dirigierte er an der Wiener Staatsoper die Premiere von Hans Werner Henzes "Pollicino" - einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist und der eine Wiedereinladung für "Der Nussknacker" folgte. An der Oper Köln stand er bereits bei "Ariadne auf Naxos", "Die Csárdásfürstin", "Rigoletto", "Die Fledermaus" und "The Turn of the Screw" am Pult. Mit einer konzertanten Aufführung von Beethovens "Fidelio" debütierte er am Pult des Radio Filharmonisch Orkest 2014 im Concertgebouw Amsterdam, mit der Premiere von Offenbachs "La Belle Hélène" gab er zudem sein von der Presse euphorisch aufgenommenes Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, an der er anschließend auch "Carmen" dirigierte

Gastspiele führten ihn mehrfach nach Japan (Bunka Kaikan Tokyo, Aichi Arts Center Nagoya), zum Bruckner Orchester und ans Landestheater Linz, nach Graz, Luzern, Bologna, Bari, Maribor, zu den Seefestspielen Mörbisch sowie zu namhaften deutschen Orchestern und Opernhäusern (Bamberger Symphoniker, Aalto Theater Essen, Münchner Rundfunkorchester, Württembergische Philharmonie Reutlingen, collegium instrumentale der Staatskapelle Halle, Nürnberger Symphoniker, Norddeutsche Philharmonie Rostock, Jenaer Philharmonie, Schlossfestspiele Schwerin, Theater Augsburg, u.v.a.).

Gerrit Prießnitz arbeitete mit den führenden Sängern unserer Zeit wie Piotr Beczala, Linda Watson, Vesselina Kasarova, Kurt Rydl, Jennifer Larmore und Klaus Florian Vogt zusammen, CD- und DVD-Einspielungen liegen u.a. bei SONY Classical und Unitel vor.


2017/2018
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