Ola Rudner
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Vollständige Biographie
Der schwedische Dirigent Ola Rudner begann seine musikalische Laufbahn als hochkarätiger Geiger (er war Preisträger des Paganini-Wettbewerbes in Genua), Assistent von Sándor Végh und als Konzertmeister mehrerer Klangkörper, unter anderem der Camerata Salzburg, der Volksoper Wien und der Wiener Symphonikern. 1995 gründete er die Philharmonia Wien, 2001 bis 2003 war er Chefdirigent des Tasmanian Symphony Orchestra und 2003 bis 2007 Chefdirigent des Haydn-Orchesters in Bozen. 2008 bis 2016 war er Chefdirigent der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Seit 1997 dirigiert Ola Rudner alle bedeutenden Sinfonieorchester Australiens: das Sydney Symphony Orchestra, die Sinfonieorchester von Melbourne, Queensland, Tasmania, Adelaide und Perth. Auch in Skandinavien leitet Ola Rudner nahezu alle großen Sinfonieorchester (u.a. Göteborg Symphony Orchestra, Schwedisches Radio Sinfonieorchester, Oslo Philharmonic). Vor seiner Ernennung zum Chefdirigent der Württembergische Philharmonie dirigierte er unter anderem das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, Orchestra Fondazione Arena di Verona, das Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart, Orchester der RAI Torino, BBC Symphony Orchestra London, London Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Hong Kong Philharmonic, Orchestra del Teatro la Fenice, Orchestra Sinfonica di Roma, Warsaw Philharmonic, Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon, Bremen Philharmonic, Orchestra del Teatro V.Bellini di Catania, London Philharmonic Orchestra and Wiener Symphoniker. Mit seinem Orchester Philharmonia Wien gastierte er jährlich im Wiener Musikverein. Tourneen führten ihn mit diesem Klangkörper u.a. nach Japan, Polen und in die Türkei.

Als begeisterter Operndirigent dirigiert Rudner darüber hinaus seit vielen Jahren regelmäßig an der Wiener Volksoper und ist ein gern gesehener Gast an den Opernhäusern Australiens, Schwedens, Österreichs und Italiens. Nach einer gefeierten Carmen-Aufführung mit dem Mozarteum-Orchester im Salzburger Festspielhaus folgten Wiedereinladungen für weitere Produktionen. Sein Repertoire umfasst u.a. Mozart’s Zauberflöte, Così, Figaro, Titus, Zaide und Idomeneo, Beethoven’s Fidelio, Carmen, Verdi’s Il Trovatore und La Traviata, Don Pasquale und Barbiere di Siviglia.Operettas von Offenbach, Strauss, Lehar und Kalman. Seit seiner Ernennung zum Chefdirigenten der Württembergische Philharmonie hat er das Orchester zu eines der Spitzenorchestern Deutschlands seiner Kategorie entwickelt – hoch geschätzt im In- und Ausland. Das hat zu Gastspiele in Österreich, Ungarn, Polen, Italien, Spanien und in der Schweiz geführt – in Konzertsäle wie Musikverein Wien, Franz Liszt Akademie Budapest, Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Palau de la Musica Valencia, Beethovenfestival Warschau, Ravellofestival und Sala Verdi Milano. Er hat in dieser Periode auch Zeit gefunden für Gastdirigate bei National Polish Radio Symphony Orchestra, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Orchestra Verdi Milano, Orchestra Sinfonica di Roma, Hong Kong Philharmonic, Orchestra Fondazione Arena di Verona , Wiener Symphoniker, Sinfonieorchester Münster, Latvian National Symphony Orchestra, Pannon Philharmonic, Gothenburg Symphony Orchestra, Odense Symphony Orchestra, Swedish Chamber Orchestra , Stuttgarter Kammerorchester, Krakow Philharmonic, Polish National Radio Orchestra Katowice, Danish Radio Orchestra, Copenhagen Philharmonic, Aarhus Symphony Orchestra, Aalborg Symphony Orchestra, Orchestra Filarmonica Teatro Comunale di Bologna, Maggio Musicale Fiorentina und Sidney Symphony Orchestra. Nach einem Gastspiel 2010 mit dem Orchester der Wiener Volksoper in Japan erhielt er sofort eine Wiedereinladung der Suntory Hall in Tokyo für 2012, 2014 und 2017.

Ola Rudner hat bei den Plattenlabels Harmonia Mundi, Amadeus, BIS, Camerata Tokyo und dem australischen ABC Classics mehrere Tonträger aufgenommen u. a. nahm er mit dem Tasmanischen Symphonie Orchester die Ouvertüren Rossinis sowie eine Serie von Porträts über zeitgenössische australische Komponisten wie Carl Vine, Elena Katz-Chernin und Brenton Broadstock sowie Arien von Haydn und Mozart mit den Sängern Sara Macliver und Teddy Tahu Rhodes auf. Mit der Württembergischen Philharmonie hat er unter anderem Orchesterwerke von Eduard Franck (auf Audite), Romantische Ouvertüren, Mendelssohn‘s 3-5 Symphonie und Sommernachtstraum für ARS Produktion aufgenommen. Zudem erschienen CDs mit Werken von Édouard Lalo und Darius Milhaud (Nadèche Rochat, Violoncello) sowie Edvard Grieg und Lars-Erik Larsson bei ARS Produktion.
Ola Rudner hat ein großes Repertoire mit Werke von Bach bis zu Zeitgenossen wie Ferran Cruxient oder sein Landsmann Rolf Martinsson. Sein Komposition „Openings“ würde für Rudner und seinem Orchester geschrieben. Eine seiner Schwerpunkte liegt bei der Interpretation des klassischen Repertoire: von Haydn, Mozart,Schubert und Beethoven zu Brahms und Bruckner. Dafür hat er höchstes Lob von Kritiker und Publikum bekommen. Als Anerkennung seiner musikalischen Arbeit in Australien hat Ola Rudner den „Centenary Medal" Preis bekommen, und die Republik Österreich verlieh ihm das Silberne Verdienstzeichen.

2016/2017
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