John Axelrod
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Principal Conductor and Artistic Director, Real Orquesta Sinfónica de Sevilla (ROSS)
Vollständige Biographie
Künstlerische und Musikalische Leitung “Real Orquesta Sinfónica de Sevilla“
Erster Gastdirigent “Orchestra Sinfonica di Milano “G. Verdi“
John Axelrod hat sich mit einem außergewöhnlich vielfältigen Repertoire, der Gestaltung innovativer Programme und seinem charismatischen Aufführungsstil als einer der führenden Dirigenten unserer Zeit einen Namen gemacht und wird von Orchestern weltweit angefragt.
Nach einem erfolgreichen Fünfjahres-Engagement als Musikalischer Leiter und Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und Theaters wurde er zum Musikalischen Leiter des L’Orchestre National des Pays de la Loire (ONPL) gewählt, das mit über 10.000 Abonnenten in Nantes und Angers ansässig ist. Im April 2011 wurde John Axelrod zum Ersten Dirigenten des Orchestra Sinfonica di Milano „Giuseppe Verdi“ berufen, das ihn mit der Saison 2011/2012 für mindestens drei Jahre verpflichtet. Sein Vertrag wurde bis zur Saison 2017 verlängert.
2014 wurde John Axelrod zum Artistic Direktor von Sevilla gewählt und wird diese Position bis zur Saison 2018/19 innehalten.
Seit 2000 hat John Axelrod über 150 Orchester geleitet, viele davon mehrfach, was sowohl seine Erfolge als auch sein Ansehen im klassischen Standardrepertoire in Europa unterstreicht. Darunter waren renommierte Orchester wie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester Hamburg, das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre de Paris, das Royal Philharmonic Orchestra London, London Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra London, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin, das Orchestra del Teatro La Fenice in Venedig, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Oslo Philharmonic Orchestra, das das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Orchester des Mozarteum Salzburg sowie die Sinfonia Varsovia. Auch bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival, Salzburger und Bregenzer Festspielen, beim Ravinia Festival, dem  White Nights Festival oder dem Beethoven Festival in Warschau war John Axelrod schon zu Gast. Sein internationales Profil als Gastdirigent in den USA und in Asien umfasst Engagements beim National Symphony Orchestra Washington, Los Angeles Philharmonic Orchestra (in der Hollywood Bowl), Philadelphia Orchestra, Chicago Symphony Orchestra (beim Ravinia Festival), NHK Symphony Orchestra Tokyo, Kyoto Symphony und Shanghai Symphony Orchestra.
Tourneen mit der Camerata Salzburg, Debuts mit dem Tonkünstler Orchester, WDR Sinfonieorchester, Euskadi Orchester und das Haydn Orchester Bolzano (2015) zählen zu John Axelrods bevorstehenden Auftritten.
Konzerte und Meisterkurse an der Interlochen Kunstakademie sowie Wiedereinladungen des Royal Scottish National Orchesters beim Edinburgh Festival, dem NKH Symphony Orchestra Tokyo, dem Frankfurt Radio Sinfonie Orchestra, der Grazer Philharmonie und Kyoto Symphony stehen demnächst bevor.
Zu den Solisten, mit denen John Axelrod häufig zusammen arbeitet, zählen unter anderem Julia Fischer, Martin Grubinger, Daniel Hope, Patricia Kopatchinskaya, Lang Lang, Lisa Batiashvili, Rachel Kolly d'Alba, Lilya Zilberstein, Sabine Meyer, Fazil Say und Han-Na Chang, aber auch Sänger wie Thomas Hampson, Elina Garança, Rinat Shaham, Veronique Gens, Isabel Bayrakdarian, Dietrich Henschel, Ana Maria Martinez und Ramon Vargas. 2009 unternahm John Axelrod auf spezielle Einladung von Lang Lang und Herbie Hancock eine Tournee durch Europa und die USA, die nach ihrem erfolgreichen Abschluss 2011 im Pariser Salle Pleyel und im Teatro alla Scala in Mailand wiederholt wird.
Seine Aktivitäten im Opernfach umfassen die Premiere von Bernsteins Candide unter der Regie von Robert Carsen im Pariser Théâtre du Châtelet 2006 und im Teatro alla Scala in Mailand 2007. Richard Wagners Tristan und Isolde wurde 2009 unter der Regie von Olivier Py für die Angers Nantes Opéra aufgeführt und die Neueinstudierung von Kreneks Kehraus um St. Stephan bei den Bregenzer Festspielen 2008. In seiner letzten Spielzeit am Luzerner Theater dirigierte John Axelrod die Neuproduktionen Der Kaiser von Atlantis, Rigoletto, Rake's Progress, Don Giovanni, Die Dreigroschenoper und Idomeneo – alle für das Lucerne Festival – sowie Der Barbier von Sevilla, Eugene Oneguin, Der Liebestrank und Falstaff. In 2011 hat John Axelrod Eugene Oneguin im Teatro San Carlo di Napoli dirigiert, und in 2015 wird er eine neue Produktion von Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny für die Opera di Roma dirigieren.
Als Erster Gastdirigent der Sinfonietta Cracovia war John Axelrod von 2000 bis 2009 in führenden Konzertsälen Europas und auf dem Kultursender ARTE zu erleben. Im Konzentrationslager Auschwitz brachte er 2007 die Musik zum Holocaust Memorial Film der BBC zur Aufführung, der einen Emmy Award gewann.
In 2013 fand eine einzigartige Aufführung von „Der Kaiser von Atlantis“ zusammen mit der KammerSymphonie Berlin im Museum der Stiftung Topographie des Terrors, welches das Wirken der SS während dem zweiten Weltkrieg dokumentiert, statt.
Von 2009 – 2012 war John Axelrod Musikalischer Leiter der Filmmusik-Galakonzerte „Hollywood in Vienna“ mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Mit diesem glamourösen Konzertereignis und einem Symposium werden im Wiener Konzerthaus einmal jährlich Wiener Komponisten geehrt, die zur Entwicklung des Hollywood Sound beitragen, und viele Komponisten gefeiert, die durch dieses musikalische Erbe beeinflusst wurden.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit legt John Axelrod auf die Förderung des zeitgenössischen Repertoires; er brachte zahlreiche neue Kompositionen zur Uraufführung, unter anderem von Kaija Saariaho, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Marco Stroppa, Michael Gordon, Michael van der Aa, Avner Dorman, Marc-André Dalbavie, Pascal Dusapin, Wojciech Kilar, Gabriel Prokofiev und Karim al-Zand.
Einspielungen mit John Axelrod umfassen Goreckis 3. Sinfonie mit dem Danish National Symphony Orchestra für Sony Classical, Berlioz’s Herminie, Les Nuits d’été und Ravel’ Shéhérazade für Ondine mit Véronique Gens und dem Orchestre National des Pays de la Loire; die CD “French Impressions” für Warner Classics mit der gefeierten Geigerin Rachel Kolly d’Alba (die Aufnahme gewann auch den International Classical Music Award 2012); Wolfgang Rihm's Klavier Konzert Sotto Voce I & II mit dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Pianisten Nicolas Hodges für das Label Kairos, Fazil Says 1001 Nights in a Harem mit Patricia Kopatchinskaya und dem Luzerner Sinfonieorchester für das Label Naïve, Werken von Franz Schreker und seinen Studenten Ernst Krenek und Julius Burger für Nimbus, den Live-Mitschnitt von Bernsteins 3. Sinfonie (Kaddish), Schoenbergs Survivor from Warsaw, und Weills Berliner Requiem während des Lucerne Festivals 2006 mit dem Luzerner Sinfonieorchester ebenfalls für Nimbus, Dvořáks 9. Sinfonie mit der Württemburgischen Philharmonie Reutlingen für das Label Genuin, Werke von Wladyslaw Szpilman mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin für Sony Classical und Rolf Wallins Schlagzeug-Konzert Das war schön! mit Martin Grubinger und dem Oslo Philharmonic Orchestra für das Label Ondine.
John Axelrods neueste Aufnahme ist ein Zyklus von Brahms-Sinfonien und Liedern von Clara Schumann unter dem Titel Brahms Beloved (Telarc, 2013/14) mit dem Orchestra Sinfonica di Milano.
John Axelrod schloss 1988 sein Studium an der Harvard Universität ab. Ausgebildet durch und in der Tradition von Bernstein, studierte er 1996 am Konservatorium von St. Petersburg bei Ilya Musin und absolvierte das Dirigentenprogramm der American Symphony Orchestra League.

2016/2017
Sollten Sie diese Biographie verändern wollen kontaktieren Sie bitte Mark Stephan Buhl Artists Management (office@msbuhl.com). Bitte verwenden Sie nur Material der laufenden Saison.