Sebastian Manz
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Vollständige Biographie
Die Medien begeistert Manz als ein Musiker, „der Melodien und Töne mit einer Beweglichkeit in Farbe und Nuancen vor sich her schiebt als wären es Bälle, die es galant zu jonglieren gilt…” (SZ). Seine „überwältigende Musizierlust [verbindet] sich mit technischer Perfektion“ (WAZ). Und die RHEINISCHE POST schreibt zu seiner CD In Rhythm:„…es swingt und fetzt, labt und weint, dass man nicht genug davon bekommen kann…“.

Als Enkel des legendären russischen Geigers Boris Goldstein findet der 1986 in Hannover geborene Sohn zweier Pianisten seine musikalischen Wurzeln im deutsch-­‐russischen Elternhaus. Mit sechs Jahren singt er im Knabenchor, versucht sich erst am Klavier, das er sehr gut beherrscht, konzentriert sich aber bald auf die Klarinette, die ihn seit Anhören von Benny Goodmans Aufnahme des Es-­‐Dur-­‐Konzerts von Carl Maria von Weber fasziniert. Keine   Geringeren als Sabine Meyer und Rainer Wehle zählen zu seinen wichtigsten Lehrern und Förderern.

Den großen Durchbruch bescherte ihm der sensationelle Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im September 2008: Dort gewann er neben dem seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette auch den begehrten Publikumspreis sowie weitere Sonderpreise. Einige Monate zuvor hatte er, mit seinem Klavierpartner Martin Klett als „Duo Riul“, auch den Deutschen Musikwettbewerb gewonnen. Mit zwei ECHO Klassik-­‐Auszeichnungen gehört Sebastian Manz zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern seiner Generation. Seit 2010 ist er Soloklarinettist des SWR Symphonieorchesters.

Die Saison 2015/2016 führte Sebastian Manz in viele Länder und Städte, so beispielsweise für eine Tournee nach Japan und zum Cantabile-­‐Festival nach Lissabon. Als Artist in Residence war er bei der Philharmonie Baden-­‐Baden      mit drei erfolgreichen Konzerten zu Gast. Bei den Hamburger Symphonikern debütierte Sebastian Manz mit Coplands Klarinettenkonzert unter John Axelrod. Mit seinem Klavierpartner Martin Klett als Duo Riul folgte er einer Wiedereinladung der Stiftung Mozarteum in Salzburg und trat erneut bei den Wolfsburger Movimentos Festwochen auf.

In der Saison 2016/2017 wird Sebastian Manz beim Beethoven Orchester Bonn, dem Symphonieorchester Vorarlberg, den Hofer Symphonikern und der Württembergischen Philharmonie zu Gast sein, sowie Konzerte in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen geben. Gemeinsam mit Herbert Schuch, Danjulo Ishizaka und Mirjam Contzen wird Messiaens „Quartett vom Ende der Zeit“, mit Ramón Ortega Quero, Marc Trénel und David Alonso   „Bläser-­‐Klavier-­‐Quintette“, sowie mit dem Danish String Quartet das Brahms Klarinettenquintett   aufgeführt.

Die Diskografie mit mittlerweile 9 CDs zeigt eindrucksvoll sein vielseitiges Talent auf dem Instrument und besticht mit interessanten Zusammenstellungen von Standardwerken und Raritäten. Seine Einspielung mit dem Danish String Quartet stellt die Klarinettenquintette von Robert Fuchs und Johannes Brahms einander gegenüber.

Im Januar 2017 wird beim renommierten Label EDEL / BERLIN CLASSICS sein bisher umfangreichstes CD Projekt erscheinen. Die gesamten Werke für Klarinette von Weber, eingespielt gemeinsam mit dem Radio Sinfonieorchester des SWR unter Antonio Mendez, dem casalQuartett und Sebastian Manz langjährigem Klavierpartner Martin Klett.

Sebastian Manz engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation
„Rhapsody in School”.

2016/2017
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