Matthias Bamert
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Vollständige Biographie
Matthias Bamerts Zugang zum klassischen und romantischen Repertoire, seine Meisterhaftigkeit bei zeitgenössischen Werken, sowie seine innovative Programmgestaltung brachten ihm internationale Lobeshymnen. Die internationale Presse beschrieb ihn als elegant, stilvoll, dynamisch, enthusiastisch und sensationell.
2016 bereiste er Japan für Konzerte mit dem Gunma Philharmonic Orchestra, dem Sapporo Symphony Orchestra, dem Ensemble Kanazawa, dem Hiroshima Symphony Orchestra, dem Japan Virtuoso Symphony Orchestra und dem Osaka Philharmonic Orchestra.
2017 wurde er zum 1. Gastdirigenten des Daejeon Philharmonic Orchestras ernannt. Außerdem feiert er seinen 75. Geburtstag mit Auftritten beim Lucerne Festival und beim Brevard Music Festival.

Bamerts erfolgreiche Karriere begann in Nordamerika als Auszubildender bei George Szell, später als Assistent von Leopold Stokowski und als Hausdirigent des Cleveland Orchesters unter Lorin Maazel. Seitdem war er Musikdirektor beim Schweizer Radio Orchester, den Londoner Mozart Players, dem West Australian Symphony Orchester und dem Malaysian Philharmonic Orchesters. Außerdem war er 1. Gastdirigent des Royal Scottish National Orchestras und des New Zealand Symphony Orchestras sowie regelmäßiger Gastdirigent des Royal Philharmonic Orchestras London.

In seiner Zeit als Musikdirektor der London Mozart Players entstand eine äußerst erfolgreiche Serie von Aufnahmen mit Werken von Mozarts Zeitgenossen.
Anlässlich ihres 50. Geburtstages dirigierte er 1999 die London Mozart Players bei den BBC Proms, in Wien und beim Lucerne Festival.

In Großbritannien arbeitete er regelmäßig in Konzerthäusern und Studios mit großen Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem BBC Philharmonic Orchestra.
International trat er mit berühmten Orchestren wie dem Cleveland Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Los Angeles Philharmonics, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre symphonique de Montreal, dem Leningrad Philharmonic Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra und dem Sapporo Symphony Orchestra auf.

Als erster Gastdirigent des Royal Scottish National Orchestras und als Direktor des zeitgenössischen Musik-Festivals Musica Nova in Glasgow (1985-90), wurde Matthias Bamert für seine innovative Programmgestaltung ausgezeichnet.
Während seiner Zeit als Direktor des Lucerne Festivals (1992-1998) war er außerdem für die Eröffnung der KKL concert hall zuständig. Des Weiteren gründete er das „new Easter and Piano“ Festival und erweiterte dessen Programvielfalt stetig.

Als überaus produktiver Künstler nahm Matthias Bamert über 80 CD´s auf, von denen viele internationale Preise gewonnen haben.
Seine Diskographie beinhaltet über 24 CD´s mit Werken von Mozarts Zeitgenossen, aufgenommen mit den London Mozart Players, die gesamten Symphonien von H. Parry und fünf CD´s mit Musik von Frank Martin zusammen mit dem London Philharmonic Orchestra, die Symphonien von Roberto Gerhard mit dem BBC Symphony Orchestra, ein holländisches Repertoire mit dem Residentie Orchestra und die Stokowski Transkriptionen sowie Werke von Korngold und Dohnanyi mit dem BBC Philharmonic Orchestra.


2016/2017
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