Dina Ugorskaja
GEN
Geboren in
St. Petersburg/Russland
Studium in
St. Petersburg, Berlin HfM "Hanns Eisler", HfM Detmold
Highlights

Auszeichnungen
ICMA Nominierung, zahlreiche Schallplattenkritiken
Aufnahmen bei
CAvi music in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, EBS-Records
Kurzbiographie
Dina Ugorskaja, 1973 im damaligen Leningrad als Tochter einer Künstlerfamilie jüdischer Herkunft geboren, erfuhr bereits seit frühester Kindheit eine starke musikalische Prägung: Bei ihrem Vater, dem berühmten Pianisten Anatol Ugorski, erhielt sie ihren ersten und entscheidenden Klavierunterricht, die Mutter Maja Elik, war angesehene Musikwissenschaftlerin, Sängerin und Malerin. Mit sieben Jahren trat Dina Ugorskaja erstmals öffentlich auf, mit 14 führte sie mit Orchester das 4. Klavierkonzert von Beethoven auf und mit 15 die 8. Sonate von S. Prokofiev.
Nicht zuletzt ist Dina Ugorskajas Herangehensweise an die Musik von den Erfahrungen ihres früheren Kompositionsstudiums geprägt. Auf der einen Seite die Rezeption des Notentextes, stilistische Kenntnisse, analytisches Durchdringen der Materie, auf der anderen Kreativität und Spontanität – diese Eigenschaften konnten sich durch eigenes Komponieren verstärkt herausbilden. Das mit 15 Jahren komponierte Streichquartett wurde 1989 in der Leningrader Philharmonie uraufgeführt. 

1990 flüchtete die in der ehemaligen Sowjetunion antisemitischen Bedrohungen ausgesetzte Familie nach Berlin, wo Dina Ugorskaja, wie später auch in Detmold, im Fach Klavier bei Galina Iwanzowa und Nerine Barrett (einstige Schülerin Rudolf Serkins) studierte. Weitere wichtige Impulse erhielt sie u.a. von Edith Picht-Axenfeld und András Schiff. Nach dem Konzertexamen unterrichtete sie selbst an der Hochschule für Musik Detmold, wo sie 2006 auch das Festival „DSCH_100“ zum 100. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch organisierte, an dem u.a. Natalia Gutmann, Elisso Wirssaladze, Markus Hinterhäuser und das Auryn-Quartett teilnahmen. 
Seit 2007 lebt Dina Ugorskaja in München. 

2015 spielte Dina Ugorskaja beide Bände des Wohltemperierten Klaviers von J. S. Bach beim Bayerischen Rundfunk ein. Anfang September 2016 erschien die Koproduktion als CD bei Cavi-Music. 
Ab Herbst 2016 hat sie eine Klavierprofessur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne.


2016/2017
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