Talich Quartet
A
Geboren in
Prag, Tschechische Republik
Studium in
Prag, Tschechische Republik
Highlights
CD mit Werken von Janacek erhielt von der Gramophone eine Nominierung als „best chamber recording of 2006“
Gewonnene Preise

Aufnahmen bei
Dolce Volta, Calliope
Kurzbiographie
Jan Talich, jun. | 1. Violine
Roman Patočka | 2. Violine
Vladimir Bukac | Viola
Petr Prause | Violoncello


Das Talich Quartett hat sich in den letzten 50 Jahren mit prestigeträchtigen Musikern zu einem wichtigen Teil der Musikszene entwickelt, der die tschechische Musikkultur in der ganzen Welt repräsentiert. Das Quartett wurde 1964 von Jan Talich während seiner Studienzeit am Prager Konservatorium gegründet und nach seinem Onkel Vaclav Talich – renommierter Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie – benannt. Während der 1990er Jahre gab es einen allmählichen vollständigen Wechsel der Besetzung, welcher einerseits zu einer „Verjüngung“ des Quartetts führte und andererseits die alten Traditionen der Gründungsmitglieder durch eine rege Konzerttätigkeit und zahlreiche Aufnahmen fortführte.

Das Talich Quartett ist regelmäßiger Gast bei renommierten Kammermusik Festivals wie dem Pablo Casals Festival in Prades, dem Prague Spring Music Festival, dem Europalia Festival, dem Printemps des Arts in Monte Carlo, dem Tibor Varga Festival of Music und dem International String Quartet Festival in Ottawa. Das Quartett tritt häufig in den bekanntesten Konzerthäusern der Welt auf: an der Carnegie Hall in New York, am Théâtre des Champs-Elysées, im Salle Gaveau in Paris und an der Wigmore Hall in London.

Die Aufnahmen der Streichquartette von Felix Mendelssohn, die zwischen 2001 und 2004 vom Label Calliope veröffentlicht wurden, erhielten großes Lob der Kritiker. Weitere Aufnahmen des Quartetts beinhalten Dvoraks „Amerikanisches Quartett“ und Viola Quintett (Calliope, 2003), die beiden Streichquartette von Smetana (2003) und eine Live-Aufnahme von Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ und Dvoraks Quintett (2004). Die CD mit Werken von Janacek erhielt von der Gramophone eine Nominierung als „best chamber recording of 2006“ – die als einzige Aufnahme eines Streichquartetts ausgewählt wurde.

2014 wählte Forbes ihre Aufnahme von Janaceks und Schulhoffs Streichquartetten zur zweitbesten Aufnahme des Jahres.
Im Mai 2015 gab das BBC Magazine dem Quartett 5 Sterne für ihre letzte CD, Dvoraks Streichquartette No. 10 & 11.


2016/2017
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