Nick van Bloss
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Vollständige Biographie
Nick van Bloss wurde in London geboren und begann im Alter von elf Jahren mit dem Klavierspiel. Seine musikalische Ausbildung begann er als Chorknabe an der Westminster Abbey. Im Alter von 15 Jahren studierte er am Royal College of Music, war zwei Jahre später bereits Vollzeitstudent bei Yonty Solomon und gewann zahlreiche Preise als Pianist. Weiters studierte er mit Benjamin Kaplan. 1987 beschrieb ihn der große russische Virtuose Tatiana Nikoleyeva als “finished article of a pianist”.

1994, im Alter von 26, spielte Nick van Bloss ein im Fernsehen gezeigtes Konzert im Rahmen des Chopin Festivals in Polen. Dies war sein letzter öffentlicher Auftritt bevor er sich als Pianist für 15 Jahre zurückzog. Während dieser Zeit spielte van Bloss kaum Klavier, arbeitete aber an der Fertigstellung seiner Autobiographie „Busy Body“, welche 2006 unter großer Anerkennung veröffentlicht wurde. Im darauffolgenden Jahr war Nick van Bloss Thema eines BBC „Horizon“ Dokumentarfilms,der durch seine Autobiographie inspiriert wurde. Mit daran beteiligt war auch der renommierte Britische Neurologe und Schriftsteller Oliver Sacks. Oliver Sacks hat ferner ein Kapitel seines berühmten internationalen Bestseller „Musicophilia: Tales of Music and the Brain“ (2007) (deutsch: Der einarmige Pianist. Über Musik und das Gehirn.) Nick van Bloss gewidmet.

Diese Dokumentation führte zu verstärktes internationales Interesse an seinem Klavierspiel und 2008 zu einer Folge von Aufnahmen mit dem mehrfach ausgezeichneten Produzent Michael Haas. Das Resultat dieser Zusammenarbeit waren zwei Aufnahmen bei Nimbus Alliance mit Werken von J.S. Bach (die „Goldberg“-Variationen sowie Cembalo-Konzerten mit dem English Chamber Orchestra).

Michael Haas sagt, dass „in polyphoner Musik, wie beispielsweise bei Bach, Nick einen übermenschlichen Grad an Präzision und Individualität in jeder Stimme biete, jedoch nie die Transparenz des Gesamten verliere.“ Haas meint ferner, dass van Bloss Interpretationen der Werke von Chopin und Rachmaninow durch ihre „kristallene Solidität“ charakterisiert sind, welche ihm ermöglicht, die Werke mit völliger Sicherheit anzulegen und zu gestalten und „eine beinahe perfekte Balance zwischen der Lebendigkeit des Klavierspiels und dem Durchlauf der musikalischen Vorstellung zu erreichen.“

Im April 2009 spielte van Bloss ein „Comeback“ Konzert in der London Cadogan Hall, mit einem Konzert von Bach und Beethoven’s „Emperor“ Konzert mit dem English Chamber Orchestra. Dieses Konzert, welches von den Kritikern einstimmig als „Triumph“ bezeichnet wurde, zog massives weltweites  Medieninteresse auf sich.


Von da an führten ihn seine Konzerte quer durch Europa und auch in die USA.
Seine CD mit Chopin´s 3. Sonate und den 24 Preludes wurde 2013 veröffentlicht, 2015 folgte die Aufnahme von Beethovens Diabelli Variationen, die für den „Supersonic Award“ des Europe Pizzicato Magazine nominiert wurde. Des Weiteren erschienen CD´s von Schumanns „Kreisleriana“ und den Etudes Symphoniques im November 2015.

Im Zuge seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Nimbus Records werden weitere Cd´s folgen, unter anderem mit Beethovens Sonaten und Konzerten sowie Werken von Robert Schumann.
2016 konzertiert Nick van Bloss in England, den USA, Österreich. Außerdem ist er mit Beethovens Konzerten und der Sinfonietta Riga auf einer Balatikum Tournee.


2016/2017
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