Wilson Hermanto
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Biographie
Geschätzt für sein umfangreiches musikalisches Können, seine natürliche Orchesterführung, seine außergewöhnliche Energie und bestechende Eleganz als Dirigent wird Wilson Hermanto regelmäßig zu hochkarätigen internationalen Engagements eingeladen.

Zu seinen Dirigaten der aktuellen Saison 2015/2016 zählen eine Produktion von Mozarts Don Giovanni am Mariinsky Theater in St. Petersburg sowie Sinfoniekonzerte mit dem Mariinsky Orchester auf die Einladung dessen legendären künstlerischen Leiters Valery Gergiev. Als früherer Protegé von Pierre Boulez dirigierte Wilson Hermanto unlängst das Ensemble für neue Musik Contrechamps im Rahmen des Festakts zum 90. Geburtag von Boulez in Genf.

Besonders starke Präsenz hat Wilson Hermanto in Frankreich, etwa mit dem Orchestre national de Lyon, dem Orchestre philharmonique de Radio France, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre de chambre de Paris, dem Orchestre National de Lorraine, dem Orchestre national d’Île de France, dem Orchestre symphonique de Bretagne, dem Orchestre symphonique de Nancy und beim Festival de la Grange de Meslay.
In der Saison 2016/2017 wird Wilson Hermanto sein Debüt mit dem Orchestre Symphonique de l’Opéra de Toulon haben, sowie ein erneutes Engagement mit dem English Chamber Orchestra in ihrer Abonnement-Serie in Londons Cadogan Hall.

Zu weiteren aktuellen Höhepunkten zählen und zählten ein Konzert mit Fernsehübertragung mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken zur Feier des 150. Geburtstags von Richard Strauss mit dessen Musik, Konzerte mit dem Prague Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der NDR Radio Philharmonie Hannover, dem Ulster Orchestra in Belfast, dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, der Symphony Silicon Valley in
San Jose/Kalifornien, dem Schleswig-Holstein Festival Orchester mit dem Pianisten Lang Lang, dem Orquesta Filarmónica de Bogotá, Orquesta Filarmónica de Jalisco in Guadalajara/Mexico sowie Verdis Requiem mit dem Moscow Symphony Orchestra im Großen Saal des Konservatoriums in Moskau.

Während der zweijährigen Feierlichkeiten anlässlich des 150. Geburtstags 2010 sowie des 100. Todestags 2011 von Gustav Mahler kuratierte Wilson Hermanto gemeinsam mit dem weltweit renommierten Musikwissenschaftler und Mahler- Forscher Prof. Henry-Louis de la Grange, der legendären Mezzosopranistin Christa Ludwig und der Sinfonietta de Lausanne Projekte für Suisse Romande. Neben Meisterklassen und einem Symposium sind als Höhepunkt die Aufführungen von Mahlers erster Sinfonie, vierter Sinfonie sowie der Orchesterlieder unter Wilson Hermanto zu nennen. Jacques Offenbachs Orphée aux enfers wurde 2011 in einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Wilson Hermanto und dem Regisseur Stephan Groegler aufgeführt.
Geboren in Jakarta/Indonesien mit chinesischen Vorfahren, erhielt der indonesischamerikanische Dirigent seine musikalische Ausbildung früh in den Fächern Klavier und Geige. Er schloss sein Violinstudium am Peabody Conservatory of Music in Baltimore ab und studierte daraufhin an der Manhattan School of Music Dirigieren beim schwedischen Maestro Sixten Ehrling. Sir Colin Davis wurde ein wichtiger musikalischer Mentor, der sich persönlich dafür einsetzte, Wilson Hermantos Können als Dirigent zu formen. Wilson Hermanto war überdies einer der letzten Schüler der berühmten Dirigierklasse von Maestro Carlo Maria Giulini an der Scuola Musica di Fiesole in Italien.
Er war Conducting Fellow am renommierten Tanglewood Music Centre, sowie Fellow bei der Lucerne Festival Academy, wo er mit Pierre Boulez auf die Einladung des Maestros selbst hin arbeitete.
Bereits während seiner frühen Dirigentenkarriere gründete er 1996 das Prometheus Chamber Orchestra in New York und leitete es bis 2002. Er war zwischen 1999 und 2002 Music Director des Young Musicians Foundation (YMF) Debut Orchestra in Los Angeles und folgte mit dieser Position auf Vorgänger wie André Previn, Michael Tilson Thomas und Myung-Whun Chung.
Daraufhin war er von 2002 bis 2004 Assistant Conductor/ Staff Conductor des Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst und debüttierte während dieser Zeit mit dem Cleveland Orchestra beim Blossom Music Festival. Sein Debüt 2000 als Operndirigent war eine Produktion von Humperdicks Hänsel und Gretel in Los Angeles.
Aufgrund seines starken Interesses am musikalischen Nachwuchs arbeitete Wilson Hermanto mit einer Vielzahl an Musikuniversitäten und Konservatorien, so in Genf, Lausanne, Nürnberg und am Cleveland Institute of Music. Ebenso wird er für Dirigier- Meisterklassen eingeladen, so auch unlängst vom Royal College of Music in London.


2016/17
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